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Was bedeuten die Begriffe DLP, SQL und CORBA/COM? Was steckt hinter „Freeze“, „Interpolation“ oder „Resizing“? In unserem Glossar haben wir die wichtigen Fachbegriffe verständlich erklärt. Erläuterungen zu Begriffen und Abkürzungen aus der Welt der IT-Lösungen rund um Systemintegration und Schnittstellenmanagement. Komplizierte Technik einfach erklärt von A bis Z. Ein schneller Überblick für Antworten auf häufige Fragen.

Moderne und modernste Medizintechnik stecken voller spannender Details. Was auch immer Ihr Anliegen ist: DEKOM teilt Wissen!

AccuBlend (TM)

Die Advanced AccuBlend-Technik löst automatisch die Abweichung in der Auflösung zwischen der Datenquelle und den von Ihnen projizierten Bildern auf. Mit Advanced AccuBlend können Sie beispielsweise im SVGA-Format mit SXGA-Daten projizieren. Mit derselben Technik werden Zoomansichten geglättet. Darüber hinaus schützen spezielle Algorithmen den Text und dünne horizontale Linien bei der Komprimierung. Sie gewinnen Leistung hinzu, ohne etwas anderes einzubüßen.

ACR/NEMA

American College of Radiologie/National Electrical Manufacturers Association ist ein Ausschuss, welcher sich mit der Entwicklung eines Standards für die digitale Bildaufnahme und Kommunikation in der Medizin beschäftigt.

ActiveOpinion

Software für die Live-Kommunikation mit Bildübertagung über Netzwerk in und aus dem OP.

ANSI – Lumen

Abkürzung für American National Standards Institute. ANSI ist eine amerikanische Organisation (Mitglied der ISO), die einheitliche Regelungen/Normen erstellt und deren Einhaltung überwacht. ANSI-Standards sind weltweit anerkannt. In der Projektionstechnik sind insbesondere die Normen für die Berechnung der Bildhelligkeit in Lumen interessant. Bei diesem Verfahren wird auf der Leinwand nach definierten Normvorschriften (ANSI) die Lichtreflexion von 9 Punkten gemessen und daraus der mathematische Durchschnittswert ermittelt. Je größer der Wert, desto heller das projizierte Bild. Lumen = Lux/m²

Applikation

Bezeichnung für Anwendungsprogramme.

Archiv

Entspricht einer digitalen Einrichtung, welche Daten langfristig, geordnet und unverändert aufbewahrt.

Artefakt

Störung in einem Digitalsignal, die durch Kompression oder Digitalisierung entsteht. Sichtbar als Bildfehler Treppen, Farbblöcke oder Farbflimmern, in Tonsignalen Nebengeräusche wie Zirpen und Klicken.

ASCII

American Standard Code of Information Interchange beschreibt einen Standardcode zum Informationsaustausch.

Auflichtprojektion

= Reflexion. Projektor und Betrachter sind vor der Lichtbildwand platziert. Durch unterschiedliche Oberflächen ergeben sich unterschiedliche Reflexionen (siehe auch Bildwandtyp).

Auflösung

Digitale Bilder setzen sich aus einer Anzahl von Einzelpunkten zusammen, die je nach Grafikkarte und Software variiert. Die Auflösung wird in Pixel angegeben: Breite x Höhe.

Die bekanntesten Standards sind:

  • VGA: 640 x 480 Bildpunkte
  • SVGA: 800 x 600 Bildpunkte
  • XGA: 1024 x 768 Bildpunkte
  • VideoHD: 1280 x 720 Bildpunkte
  • SXGA: 1280 x 1024 Bildpunkte
  • WSXGA: 1440 x 900 Bildpunkte
  • UXGA: 1600 x 1280 Bildpunkte
  • WSXGA+: 1680 x 1050 Bildpunkte
  • VideoHD: 1920 x 1080 Bildpunkte
  • WUXGA: 1920 x 1200 Bildpunkte
  • WQXGA: 2560 x 1600 Bildpunkte

Augenhöhe

Vertikalter Abstand der Augen eines Betrachters in vorgegebener Körperhaltung zum Fußboden oder zu der horizontalen Bodenfläche auf der der Betrachter steht oder sitzt. Die Augenhöhe ist durch ergonometrische Untersuchungen bestimmt und beträgt im Mittel bei sitzender Betrachtung hA = 1,2 m – 1,25 m und bei stehender Betrachtung hA = 1,7 m – 1,75 m.

Ausleuchtung

Gleichmäßige Beleuchtungsverteilung auf Projektionsvorlagen oder Bildwänden. Es wird die Helligkeit in der Bildmitte mit der Helligkeit am Rand des Bildes verglichen. Je höher der angegebene Wert (in %), desto gleichmäßiger ist das Bild ausgeleuchtet. Ab etwa 75 % spricht man von guten Werten.

Autofokus-Einstellung

Einrichtung am Projektor, die ein automatisches Einstellen der Schärfe ermöglicht, nachdem bei festgelegtem Projektionsabstand eine Grundeinstellung für die Bildschärfe manuell vorgenommen wurde.

Auto-Power-Off

Das Gerät stellt sich nach einer vorgegebenen Zeit ohne Signalempfang automatisch ab. Die Zeitspanne kann bei vielen Geräten bestimmt werden.

Autoscan

Die Funktion synchronisiert den Daten-Video-Projektor selbsttätig mit dem Bildschirm-Modus des Rechners und korrigiert dabei Tracking (Bildbreite) und H-Phase (Feinjustage bei optimaler Bildbreite).

Bandbreite

Beschreibung der maximalen Durchsatzkapazität, spricht des theoretisch höchsten Datenvolumens pro Zeiteinheit.

Die Bandbreite wird in MHz angegeben. Sie bezeichnet die Geschwindigkeit, in der Daten in Form von Bits je Zeiteinheit über ein Medium, z. B. einen Daten-Video-Projektor, übertragen werden können.

Beamer

Auch Videobeamer, Videoprojektor, Datenbeamer, Datenprojektor oder einfach Projektor genannt. Gerät zur Projektion von Filmen, Computer-Spielen oder Daten auf eine Lichtbildwand, insbesondere für Heimkino, Präsentationen und Großveranstaltungen. Man unterscheidet zwischen Röhren-, LCD- und Mikrospiegel (DLP) Projektoren.

Beleuchtungsstärke

Maß für das auf eine beleuchtete Fläche auffallende Licht. Einheit der Beleuchtungsstärke ist Lux. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen. Siehe auch ANSI Lumen.

Betrachtungsabstand

Der Mindestabstand zur Leinwand sollte das 1,5fache der Bildbreite betragen. Die maximale Entfernung sollte das 6fache der Bildbreite nicht überschreiten.

Bildauflösung

Die Bildauflösungf bezeichnet die Anzahl der Pixel (Bildpunkte) pro Längeneinheit (Inch = Zoll). Siehe auch Auflösung.

Bildformate

Vollbild: (4:3) das typische TV-Bildformat. Vollbildvariante: (1,54:1) typisches Format der Kino-/TV-Coproduktionen. TV-Widescreen: (16:9) TV-Standard Pal-Plus, optimal bei 16:9 Fernseher – DVD Filme.Widescreen: (1,85:1) gemäßigtes Widescreen, bei 16:9 TV werden 96 % des TV-Screens genutzt.Cinemascope: (2,35:1) das breiteste Kinoformat (bei 4:3 TV Screen: 56 % bei 16:9 TV: 75 %)

Bildfrequenz

Siehe Bildwiederholfrequenz.

Bildqualität

Die Bildqualität eines Videoprojektors setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den folgenden Eigenschaften schenken: Farbwiedergabe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Ausleuchtung.

Bildpunkt

Auch Pixel. Der Bildpunkt ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann. (Man stelle sich sinngemäß einen Millimeterraster vor, in dem die Quadrate unterschiedlich farbig ausgefüllt sind.)

Bildverarbeitung

Dient dem Mediziner zur Visualisierung und Beurteilung.

Bildwiederholfrequenz

Diese Frequenz wird in Hertz (Hz) gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden können. Daten-Video-Projektoren haben ihre eigene Bildwiederholfrequenz. Die Angaben in Prospekten beziehen sich daher in der Regel auf die Signalfrequenz des Rechners/der Videoquelle, die der Projektor umwandeln kann. Je höher die Hertz-Zahl, desto besser und ruhiger die Bildwiedergabe.

Blickfeld

Die Augen des Menschen können in etwa in einem Winkel von 40 Grad nach links und rechts Informationen schnell aufnehmen, ohne dabei den Kopf zu bewegen. Dies ist insbesondere für ein ermüdungsfreies und angenehmes „Heimkinofeeling“ zu beachten. Leinwandgröße und Betrachtungsabstand sind wichtige Einflussgrößen.

Blu Ray Disk

Nachfolger der DVD. Statt wie bei CD und DVD werden die Disks mit blauem Laser abgetastet, das ermöglicht noch feinere Datenstrukturen und resultiert in einer größeren Speichermenge. Die Blu-Ray-Disk fasst ca. 27 GB an Daten. Die Blu-ray Disc (BD) ist neben der HD DVD ein Nachfolger der DVD. Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten: Als nur lesbare BD-ROM (Nachfolger der DVD-Video), als wiederbeschreibbare BD-RE (Nachfolger der DVD±RW) und als einmal beschreibbare Variante BD-R (Nachfolger der DVD-R).

Bluetooth

Neuere Technik zur kabellose Übertragung von Daten über kurze Entfernungen. Die Technik kann im Prinzip auch für Beamer eingesetzt werden, ist jedoch noch nicht ausgereift für den Einsatzzweck. Übertragung in Echtzeit nicht möglich.

Brennweite

Eine der Hauptkenngrößen eines Objektivs. Normalobjektiv: entspricht annähernd dem Bildwinkel des menschlichen Auges. Eine Brennweite von 50 mm wird als Normalobjektiv bezeichnet. Der Abstand zwischen Objektiv und Brennebene (Brennweite) entspricht der Diagonale der Brennebene Weitwinkelobjektiv: Der Blickwinkel ist größer als der eines Normalobjektivs und es lässt sich auf kürzere Abstände scharfstellen. Die Brennweite ist kürzer als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Weitwinkelobjektive mit einer Brennweite von 22 mm­–28 mm.Teleobjektiv: Der Blickwinkel ist kleiner als der eines Normalobjektivs (Fernglasprinzip) und lässt sich auf weitere Abstände scharfstellen. Die Brennweite ist länger als ein Normalobjektiv. Weit verbreitet sind Teleobjektive mit einer Brennweite von 70 mm–210 mm.

Booster

Ein Booster gestattet den gleichzeitigen Anschluss von einem oder mehreren Beamern an eine Bildquelle (DVD etc.). Das Signal kann zusätzlich verstärkt werden, so dass Kabeldistanzen bis etwa 40 m überbrückt werden können. Weiterleitung des Signals in Echtzeit.

Browser

Bezeichnet ein Steuerprogramm zum Betrachten und Navigieren zwischen den Dokumenten im Internet.

BYTE

Stellt eine Einheit aus 8 zusammenhängenden Bits, sprich: den binären Ziffern 0 und 1, dar.

Cardiologieinformationssystem (CIS)

Bezeichnet ein Informationssystem für kardiologische Abteilungen zur Unterstützung der organisatorischen, administrativen und medizinischen Aufgaben.

Cinch

Cinch-Verbindungen werden für Ton- und Bildübertragungen genutzt. Die Cinch-Buchse ist oft mit einem gelben Ring markiert. Die Anschlüsse für den linken/rechten Tonkanal sind in der Regel weiß bzw. rot.

Client

Entspricht dem Systemteil der Client-Server-Architektur, welcher für die Interaktion mit dem Benutzer zuständig ist und den Dienst initiiert, sprich: Anfragen an den Server stellt.

Client/Server-Architektur

Bezeichnet eine Verbindung von mindestens zwei Prozessen, dem Client und dem Server, welche über Netzwerke zu einem System zusammengefügt werden. Der Client ist dabei der Prozess, der mit dem Benutzer interagiert und die Bearbeitung von Daten auf dem Server beauftragt. Der Server kann entweder Daten zur weiteren Aufbereitung zur Verfügung stellen oder Aufgaben für den Client erledigen.

Communicator

HL7- und/oder GDT-BDT-Kommunikation mit dem Krankenhausinformationssystem oder dem Praxisinformationssystem.

Cookie

Ist eine verschlüsselte Datei, welche ein Internet-Server mit Hilfe des Browsers auf dem Computer zur späteren Identifikation des Benutzers ablegt.

CORBA/COM

Common Object Request Broker Architecture stellt einen globalen Standard der OMG dar und definiert die Kommunikation zwischen verschiedenen Softwarekomponenten auf Objektebene. Ziel ist die Unabhängigkeit der Applikation vom Betriebssystem und der verwendeten Programmiersprache. Dadurch können Client und Server auf unterschiedlichen Betriebssystemen laufen und in unterschiedlichen Programmiersprachen verfasst sein.

Curtain

Der Bildschirminhalt kann teilweise oder komplett abgedeckt werden. So kann sich der Zuschauer auf das Wesentliche konzentrieren.

Deckenhalter

Halterung für die Montage des Projektors an der Decke = Deckenprojektion. Wir liefern Ihnen Universal Deckenhalterungen für alle Beamer.

Dezibel (dB)

Dezibel ist die Einheit für den Schalldruckpegel und gibt den physikalischen Druck der Schallwellen an. Da sich der Schalldruck des hörbaren Schalls von „gerade noch hörbar“ bis zur Schmerzgrenze über 13 Zehnerpotenzen erstreckt, hat man für den Schalldruck eine logarithmische Größe, den Schalldruckpegel, eingeführt. Das klingt und ist auch etwas kompliziert, daher ein paar Beispiele: Art des Geräuschs mit Schalldruckpegel in dB: leise Musik, Rauschen von Blättern, Wohnraum bei geschlossenem Fenster 40 dB; normale Sprache 65 dB; PKW, Großraumbüros 70 dB; verkehrsreiche Straße 80 dB; schwerer LKW 90 dB; Rockkonzert 110 dB; Presslufthammer 120 dB; Düsenflugzeug in 100 m Entfernung 125 dB; Schmerzgrenze 130 dB.

De-Interlacer

Mit De-Interlacer bezeichnet man einen Linedoubler, der Halbbilder in Vollbilder wandelt.

DIANA

DICOMisierungs-Software für Video-Formate.

DICOM

Digital Imaging and Communication in Medicine ist ein Kommunikationsstandard des American College of Radiology/National Electrical Manufacturers Association für die Verarbeitung, Speicherung und den Austausch von digitalisierten Patientendaten und -bildern zwischen verschiedensten Modalitäten und Informationssystemen.

DICOMFactory

DICOM Patienten CD- und DVD-Backup-System.

DICOMRouter

DICOM-Weiche mit Worklistabfrage und Stammdaten-Anpassung.

DICOM Serviceklassen

Vom DICOM-Standard definierte Dienste.

  • Verify
  • Store
  • Query/Retrieve
  • Procedure Step (Notification)
  • Print Management
  • Media Storage Management
  • Storage Commitment
  • Worklist Management
  • Presentation State Storage
  • Structured Reporting Storage
  • Application Event Logging
  • Relevant Patient Information Query
  • Instance Availability Notification
  • Media Creation Management
  • Hanging Protocols Storage
  • Hanging Protocols Query/Retrieve
  • Substance Administration Query

DICOM View

DEKOM Medical-Software zur Bildanzeige von Bildern im DICOM-Format.

DICOM-Worklist

Beispiel für DICOM-Server ist der WorklistServer. Dieser fungiert als Bindeglied zwischen dem Patientenverwaltungssystem (Krankenhausinformationssystem) und der Modalität (Scanner). Dies erspart die doppelte Eingabe von Patientendaten. Hierzu empfängt der DICOM-Worklist-Server Textdateien, die Patientendaten enthalten. Die Information wird dann in Form von Arbeitslisten an die Modalitäten innerhalb eines Netzwerks verteilt.

Digital Zoom

Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Mit der Fernbedienung oder über eine externe Steuereinheit kann der Anwender einen Ausschnitt des Projektionsbildes elektronisch vergrößern.

Digitale Signatur

Entspricht einer Bitfolge, welche sich aus dem zu signierenden Text und dem privaten Schlüssel des Unterzeichners zusammensetzt. Dabei wird das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren (öffentlicher und privater Schlüssel) genutzt, um zu garantieren, dass der Inhalt vom Unterzeichner stammt.

Digital Active Resizing (DAR)

Besondere Anforderungen werden an die optimale Wiedergabe unterschiedlicher Auflösungen gestellt: Aufgrund der Vielzahl möglicher Eingangssignale muss ein Projektor über seine eigene optimale Auflösung hinaus sowohl höhere, als auch niedrigere Auflösungen in bester Qualität darstellen können, damit ein vielseitiger Einsatz gewährleistet ist. Ein Bild mit einer Auflösung von 1.600 x 1.200 (UXGA) Punkten beispielsweise kann auf das XGA-Raster heruntergerechnet werden. Das erfolgt bei vielen Geräten einfach durch das Weglassen bestimmter Zeilen und Spalten und dieser Informationsverlust führt zwangläufig zu einer schlechteren Bildqualität. Verfahren wie die EPSON DAR-Technologie (Digital Advanced Resizing) ermöglichen statt der Unterdrückung eine Neuberechnung von Zeilen durch intelligente Algorithmen. Ähnliches gilt für die Darstellung höherer Auflösungen. Wird ein VGA-Signal ohne entsprechende Kantenglättungsverfahren auf das XGA-Raster heraufgerechnet, ist das Ergebnis ein grobkörniges Bild. Optimierungsverfahren wie die DAR-Technologie sind insbesondere für eine qualitativ hochwertige Darstellung von Video-Bildern relevant.

Dithering

Verfahren, bei dem benachbarten Bildpunkten eine Zwischenfarbe zugewiesen wird. Es werde mehr Farben simuliert, als vorhanden sind.

DLP

DLP steht für Digital Light Processing™. Es ist eine digitale, reflektive Technologie, die von Texas Instruments entwickelt wurde. Dieses System basiert auf dem DMP-Chip (Digital Micromirror Device) der für jedes Pixel einen bewegten Spiegel bereitstellt. Digital Light Processing™ ist eine extrem zuverlässige, volldigitale Anzeigelösung, die in Projektoren, Großbildfernsehern und dem digitalen Kino (DLP Cinema®) für perfekte Bilder sorgt. Die DLP®-Technologie nutzt einen optischen Halbleiter, mit dem die Ausgangsdaten wirklichkeitsgetreuer wiedergegeben werden, als dies mit analogen Systemen möglich ist. Digital Light Processing™ (DLP) von Texas Instruments. Auf einer Fläche, kleiner als eine Briefmarke, bewegen sich Millionen mikroskopisch kleiner Spiegel bis zu 5.000 Mal in der Sekunde und reflektieren das Licht in Richtung Leinwand. Jeder Spiegel steht dabei für einen Bildpunkt – insgesamt bis zu zwei Millionen. Durch die Stellung der Spiegel lässt sich die Helligkeit des Bildpunktes regeln und ein Farbrad bringt die Farbe ins Spiel. Im Auge des Betrachters verschmilzt diese unglaubliche Technologie zu einem gestochen scharfen Bild, das seinesgleichen sucht: brillant, kontrastreich, hell und mit lebendigen Farben. Die DLP-Technik stellt eine der interessantesten Entwicklungen in der Projektortechnik der letzten Jahre dar.

Dolby Surround

Dieses Raumklangverfahren wurde von dem Amerikaner Ray Dolby entwickelt. Es ist ein System, das mit 5 Lautsprechern arbeitet. Die Lautsprecher sind vor und hinter dem Hörplatz aufgestellt. Ein Decoder oder ein entsprechender Verstärker ordnet die Signale den Lautsprechern richtig zu.

DRIT

Digital Realized Interpolation Technology von SANYO. Digitales Kompressions- bzw. Expansionsverfahren für vollformatige Darstellung.

DSL

Digital Subscriber Line bezeichnet die Spezifikation der digital genutzten Kupferanschlussleitung für ISDN-Systeme.

DTS

Digital Theater System ist ein Raumklangsystem mit außergewöhnlich gutem Klang.

DVD

Digital Versatile Disc. Digitaler optischer Festspeicher in Form einer mit Aluminium beschichteten, runden Scheibe aus Kunststoff mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Dicke von 1,2 mm; wird als Film-, Musik- und Datenspeicher verwendet. Die DVD-Video speichert in Verbindung mit bestimmten Datenkompressionsverfahren (MPEG-2) z. B. Spielfilme in brillanter Qualität mit Dolby-Surround-Sound und in bis zu acht verschiedenen Sprachversionen. Die DVD-ROM ist als Nachfolger der CD-ROM Datenspeicher für den Einsatz im Computer. Außerdem soll die DVD-Audio als Speicher für Musik dienen u. die DVD-R und DVD-RAM vom Nutzer einmal bzw. beliebig oft beschrieben werden können.

DVI

Digitale (Grafik) Schnittstelle. Die Daten werden nicht analog sondern digital übertragen. Daraus resultiert eine verlustfreie Übertragung und optimale Bildeinstellung bzw. Synchronisation.

Eco Modus

Einige Projektoren können in dem sog. Eco Modus betrieben werden. Dabei wird die Leistungszufuhr herabgesetzt, die Lüfterleistung reduziert und die Helligkeit der Lampe verändert.

Elektronische Bildumkehrung

In der Daten-Video-Projektion kann das Bild elektronisch seitenrichtig eingestellt werden. Z. B. bei Rückprojektion und Projektion von der Decke.

Elektronische Keystone-Korrektur

Projiziert das Präsentationsgerät schräg nach oben auf eine Leinwand, so wird das Bild trapezförmig verzerrt. Mit Hilfe der Elektronik moderner Daten-Video-Projektoren kann die Verzeichnung sowohl horizintal als auch vertikal korrigiert werden. Dabei werden Bildpunkte/Pixel komprimiert und das Bild wird geringfügig verkleinert.

Elektronische Patientenakte (EPA)

Bezeichnet eine Sammlung von elektronisch gespeicherten Patientendaten in einem Informationssystem, welche über eine eindeutige Identifikation miteinander verknüpft sind.

Elektronisches Scaling

Erkennt ein Daten-Video-Projektor einen Rechner-Modus, der nicht der Original-Auflösung des Projektors entspricht, so rechnet er den Modus um. Ziel ist es in der Regel, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen. Daten-Video-Projektoren für den Business-Bereich bieten oft den Komfort, den Modus so neuzuberechnen, dass die Abbildungsqualität optimal bleibt.

Ethernet

Entspricht einer Bus-Netzwerk-Topologie nach der IEEE 802.3 Spezifikation für den LAN-Bereich. Es existieren 10 MBit-Ether

Farbtemperatur Kelvin

Die Farbtemperatur gibt den Farbton einer Lichtquelle an. Die Einheit dafür ist Kelvin. Die Farbe des Lichtes beeinflusst das Helligkeitsempfinden. Weißes Licht wirkt heller als gelbes Licht. Was für das menschliche Auge weiß erscheint ist in Wirklichkeit ein Spektrum an Farben. Licht mit hohem Rotanteil wird als warm, Licht mit hohem Blauanteil als kalt empfunden. Die Farbtemperatur von Licht wird in Kelvin (K) angegeben. Je geringer der Rotanteil im Licht ist, desto geringer ist auch die Farbtemperatur und damit der Kelvin-Wert. Bei Licht mit hohem Blauanteil ist die Farbtemperatur entsprechend höher.Tageslicht hat mittags etwa 6000 Kelvin.

FBAS

Das auch als Composite-Signal bezeichnete FBAS Signal (Abkzg. für Farb-Bild-Austast-Synchronisier-Signal) benötigt zur Übertragung lediglich einen einzelnen Träger, um das Gemisch aus Luminanz und Chrominanz Informationen zu übertragen. Qualitativ schlechter als bei getrennter Übertragung von Helligkeit und Farbe.

Firewall

Ist ein System, welches ein lokales Netzwerk vor unberechtigten Zugriffen von außerhalb schützt sowie den Verkehr aus dem LAN ins Internet kontrolliert und reglementiert.

Freeze

Ein Begriff aus der Daten-Video-Projektion. Auch Standbild-Funktion genannt: Das projizierte Bild kann jederzeit festgehalten werden, um beispielsweise Daten in den Rechner einzugeben, die dem Zuschauer erst zu einem anderen Zeitpunkt gezeigt werden sollen.

Glasfaserkabel

Bezeichnet ein Übertragungsmedium zur Fortleitung von Licht und Übertragung von Bildern, das aus einem Innenleiter aus optisch dichterem Glas oder Kunststoff, einem Glas- oder Kunststoffmantel und mehreren Ummantelungen zum Schutz vor mechanischer Belastung besteht.

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine neu entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten. HDMI wurde von der Industrie zielgerichtet für den Sektor Home-Entertainment eingeführt. Der Stecker ist bei einem TMDS-Link für bis zu 165 MHz Pixeltackt 19-polig und 21 mm breit. HDMI-Stecker Typ B mit zwei TMDS-Links für bis zu 330 MHz hat 29 Pins. HDMI erweitert den 24-poligen DVI-Stecker, der nur Videosignale überträgt. HDMI kann per HDCP kopiergeschützt werden. Inzwischen gibt es mehrere HDMI Standards: HDMI 1.0: Basis: max. 4,95 GBit/s, 1080p/60 Hz, 24 Bit RGB/36 Bit YUV, acht Audiokanäle unkomprimiert, Dolby Digital und DTS Stand 12/2002 HDMI 1.1: Um die Unterstützung für DVD Audio erweitert Stand 06/2004 HDMI 1.2: Unterstützung für SA-CD, RGB Farbraum für Monitore Stand 08/2005 HDMI 1.3: Bandbreite von bis zu 10,2 GBit/s, 1440p/120Hz, 48 Bit RGB/YUV, xvYCC-Farbraum; unterstützt wird nun auch TrueHD und DTS-HD-Bitstream, Lip-Sync, Mini Connector Stand 06/2006.

HDTV

Hochauflösendes Fernsehen; Breiband-Fernsehen, das höhere Auflösungen als heute üblich verwendet und meist das Bildformat 16:9 benutzt. Üblich sind Auflösungen mit 1280 x 720 bzw. 1920 x 1080 Bildpunkten.

HD DVD

Die HD DVD (High Density Digital Versatile Disc) ist neben der Blu-Ray Disc ein Nachfolgeformat der DVD. Die HD-DVD Technologie wurde durch das Advanced Optical Disc-Konsortium (AOD) spezifiziert, dem u. a. NEC, Microsoft, Toshiba, Intel, IBM und Time Warner angehören. Inzwischen haben sich diese Firmen zur HD DVD Promotion Group zusammengeschlossen, um die HD DVD effizienter bekannt zu machen. Die HD DVD ermöglicht die Speicherung wesentlich größerer Datenmengen als die DVD.

Helligkeit

Siehe ANSI Lumen.

HIPAA

Health Insurance Portability and Accountability Act ist ein in Amerika verabschiedetes Gesetz zur vertraulichen, strukturierten Übertragung von Patientendaten zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen.

HL7

Health Level 7 ist als weltweiter Standard ein herstellerunabhängiges Übertragungsprotokoll für den Datenaustausch zwischen heterogenen Informationssystemen im Gesundheitswesen.

HL7-Nachrichtentypen

In HL7 Vers. 2 werden folgende Nachrichtentypen verwendet:

  • ADT: Patienten-Stammdaten und Aufenthaltsdaten (Admission, Discharge, Transfer)
  • ORM: Anforderung einer Untersuchung (Order Message)
  • ORR: Antwort auf eine ORM Nachricht (Order Response, Statusnachrichten)
  • ORU: Befundübermittlung (Observation Result Unsolicited)
  • MDM: Übermittlung medizinischer Dokumente (Medical Document Management)
  • DFT: Übermittlung von Leistungsdaten zur Abrechnung (Detailed Financial Transactions)
  • BAR: Übermittlung von Leistungsdaten nach dem OPS-Standard und dem ICD10-Standard (Billing Account Record)

Horizontalfrequenz

Wird in kHz gemessen. Sie gibt an, wie oft eine Bildzeile pro Sekunde vom Projektor aufgebaut wird.

IHE

Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) ist eine Initiative von Anwendern und Firmen, welche zum Ziel hat, auf Basis der bestehenden Standards wie HL7 und DICOM eine maximale Interoperabilität digitaler Systeme zu erzielen.

Interlaced

Damit ist ein Bildaufbau gemeint, bei dem zunächst ein Halbbild (jede zweite Bildzeile) erzeugt wird und anschließend das zweite Halbbild in die Lücken gesetzt wird. Fernsehbilder bauen das Bild zeilenweise auf, wobei erst alle geraden und dann die ungeraden Zeilen geschrieben werden (Zeilensprungverfahren). Gegensatz: De-Interlaced ­– siehe auch Progressive Scan.

Interpolation

Mathematisches Verfahren, um aus Werten bekannter Daten die Werte nicht vorhandener Daten als Zwischenwerte näherungsweise berechnet werden. Das Verfahren spielt eine wichtige Rolle bei der vergößerten oder verkleinerten Wiedergabe von Bildern, insbesondere bei der Anpassung der Auflösung an die Modulgröße bei Datenprojektoren. Vergrößerte Wiedergabe wird Resizing, verkleinerte Darstellung wird Komprimierung genannt.

Internet

Ist basierend auf TCP/IP das größte weltweite Netzwerk von tausenden lokalen Netzwerken und Servern, welche eine Vielzahl von Diensten anbieten.

Intranet

Bezeichnet ein auf der Internet-Technologie basierendes LAN.

IR

Infrarot, unsichtbares Licht mit großer Wellenlänge. Wird weltweit zur Übertragung von Fernsteuersignalen benutzt.

ISDN

Integrated Services Digital Network ist die Zusammenfassung von verschiedenen Telekommunikationsdiensten.

JAVA

Ist eine von Sun Microsystems entwickelte objektorientierte Programmiersprache, die überwiegend im Internet eingesetzt wird (Java Applet).

JPEG

Joint Photographic Expert Group: Arbeitsgruppe zur Definition der gleichnamigen Norm für Datenkompression bei Standbildern und bewegten Bildern (Motion-JPEG).

Keystone-Effekt

Bei der auf- bzw. abwärts gerichteten Projektion von rechteckigen Bildern entstehen trapezförmige Bildverzerrungen, wenn die Leinwand nicht im rechten Winkel zur Projektionsrichtung steht. Der Effekt wird sehr wirkungsvoll durch Schrägstellen der Leinwand korrigiert. Moderne Daten-Videoprojektoren projizieren meist 8 bis 12 ° aufwärts, um das Bild bei Projektion vom Tisch oberhalb des Tisches darzustellen. Diese Projektoren haben für diesen Winkel eine feste Keystone-Korrektur eingebaut. Einige Projektoren haben eine flexible Keystone-Korrektur oder ein Shift-Objektiv zur Korrektur dieses Effektes.

KIS

Ein Krankenhausinformationssystem (KIS) ist die Gesamtheit aller informationsverarbeitenden Einheiten zur Bearbeitung medizinischer und administrativer Daten im Krankenhaus. Hierzu gehören Computerprogramme, Personen und nicht EDV-basierte Informationssysteme. Oft beschränkt sich der Begriff allerdings auf die computerbasierten Komponenten des KIS. Zum Teil wird darüber hinaus das KIS als zentrales System vom Radiologie-Informationssystem (RIS), Labor-Informationssystem (LIS), Intensivstations-Informationssystem u.s.w. als Spezialsysteme abgegrenzt. Funktionen von Krankenhausinformationssystemen sind beispielsweise:

  • die Verwaltung der Patientenstammdaten,
  • Erfassung der Krankheitsdaten nach dem ICD-Schlüssel,
  • Planung der medizinischen Leistungen (beispielsweise über clinical pathways, klinische Behandlungspfade),
  • Erfassung der erbrachten medizinischen Leistungen nach dem OPS-Schlüssel (früher: ICPM-Schlüssel) bzw. DRG-Fallpauschalen Diagnosis Related Groups,
  • Abrechnung gegenüber Krankenkassen, Krankenversicherungen und Selbstzahlern,
  • Pflegedokumentation und Pflegeplanung,
  • Dokumentation operativer Eingriffe,
  • Verwaltung und Bereitstellung von Labordaten und von Daten, die im Rahmen radiologischer Untersuchungen erhoben wurden,
  • Archivierung und Unterstützung bei der Erstellung von Dokumenten (Arztbriefe, OP-Berichte),
  • Dokumentation des Flusses von Verbrauchsmaterialen im Krankenhaus (z. B. im OP oder in der Röntgenabteilung) und Zuordnung der Kosten zum spezifischen Fall,
  • Unterstützung der Materialbestellungen (Lager- und Sondermaterial) auf der Station (ggf. mit Genehmigungsworkflow),
  • Berechnung der Fallkosten (inklusive Material und Arbeitszeit) für eine Kostenträgerrechnung,
  • Erstellen von Auswertungen zum gesetzlichen und internen Reporting und ganz allgemein die Unterstützung der Abläufe im Krankenhaus, um den Beschäftigen die Arbeit zu erleichtern und die (Prozess-)Kosten zu senken

Klinischer Workflow

Die Basis zur Verbesserung von Behandlungsabläufen bilden die Leistungsdaten einer Station. Transparente Daten helfen, Arbeitsabläufe zu standardisieren, zu optimieren und Liegezeiten von Patienten zu verkürzen, ohne dass die Qualität der erbrachten Leistung sinkt. Die Koordination und Unterstützung von Therapie- und Pflegeprozessen beginnend bei der Aufnahme über die Planung von Therapie und Pflege der Patienten bis zu deren Entlassung der Intensive Care Manager (ICM) unterstützt bei jedem Schritt. Mit dem System ist die Dokumentation nicht mehr lückenhaft, sondern sie ist vollständig, aktuell und übersichtlich.

Komponentensignal

Getrennte Übertragung des Videosignals als Luminanz Y und Farbdifferenzsignal U (= R-Y) und V (= B-Y) mit drei getrennten Koaxialkabeln. Da das Verfahren sehr störsicher ist und Wechselwirkungen zwischen S/W und Farbsignal vermieden werden, wird es im Studio, bei HDTV und immer mehr auch im Heimkinobreich verwendet.

Komprimierung

Mathematisches Verfahren zur Anpassung hoher Signalauflösungen an die kleinere Auflösung der bildgebenden Elemente eines Projektors. So kann ein Modul mit 800 Punkten pro Zeile (SVGA) die 1024 Punkte eines XGA-Signales nicht punktweise abbilden. Die Zahl der Punkte wird reduziert und die Information durch Interpolation auf die vorhandenen Punkte umgerechnet. Es gibt zwei Verfahren; Linienunterdrückung oder die Resizing-Funktion. Das Ergebnis ist entweder Informationsverlust oder Qualitätsverlust.

Kontrast

Verhältnis der Helligkeit von maximal dunklen und hellen Bildteilen, die gleichzeitig dargestellt werden können. Je höher das Verhältnis, um so brillanter ist das Bild.

LAN

Local Area Network ist ein räumlich begrenztes Netzwerk für die lokale Kommunikation und optimal geeignet für die Bereitstellung hoher Bandbreiten.

LCD

Abkürzung für Liquid Cristal Display, in deutscher Sprache: Flüssigkristallanzeige. Das Herzstück vieler Daten-Video-Projektoren ist ein LCD. Mit einfachen Worten beschrieben, ist es ein System aus dünnen Glasplatten, zwischen denen sich eine Schicht flüssiger Kristalle befindet. Mit Hilfe elektrischer Leitungen können alle Punkte dieser Schicht einzeln angesteuert werden. Die Präzision der Ansteuerung entscheidet ganz wesentlich über die Qualität des projizierten Bildes.

Lens-Shift

Variable mechanische Höhen- oder Seitenverstellung des Objektivs bzw. des Projektionsbildes. Vorteil: kein Keystone Effekt = keine Trapezverzerrung.

Lumen

Es handelt sich um die gängige Maßeinheit für Bildhelligkeit. Sie wird nach den Regeln der ANSI-Standards festgestellt. Auch: Lichtstrom, in der Zeiteinheit von einer Lichtquelle abgestrahlte Lichtmenge; Maßeinheit Lumen.

Luminance, Luminanz

Leuchtdichte, Helligkeit: nicht-farbiger (monochromer) Anteil des Videosignals.

Magnify

Ein Begriff für eine Funktion in der Daten-Video-Projektion. Mittels Fernbedienung oder externer Steuereinheit lassen sich gezielt Bildausschnitte vergrößern.

Mikrolinsen/MLA

Eine deutsche Bezeichnung für den Begriff Micro Lens Array. Um die Lichtausbeute in der Daten-Video-Projektion zu erhöhen, sind einige Hersteller dazu übergegangen, die LCDs mit einem System aus Mikrolinsen zu bestücken.

Modalität

Ist der Oberbegriff für bildgebende und bildverarbeitende Geräten im medizinischen Bereich.

Modality Worklist (MWL)

Bezeichnet einen DICOM-Dienst, welcher einem bildgebenden Gerät ermöglicht, eine Liste von Arbeitsaufträgen zusammen mit Patientendaten von einem Informationssystem direkt zu übernehmen und ersetzt somit eine Neueingabe.

Modem

Beschreibt ein Kunstwort aus Modulator und Demodulator und bezeichnet damit ein Gerät, welches ein analoges Telefonnetz zur Datenübertragung von einem Computer zu einem anderen Computer benutzt. Dazu setzt es die digitalen Daten des Computers in ein analoges Signal um und umgekehrt.

Motor-Zoom

Einstellung der Bildschärfe und Bilddiagonale mit einer Fernbedienung.

MPPS

Modality Performed Procedure Step beschreibt eine fest definierte DICOM-Klasse, welche der Übertragung von Untersuchungsparametern aus bildgebenden Geräten direkt an ein RIS dient.

Multimedia

Entspricht der Integration von unterschiedlichem Datenmaterial wie Bilddaten, Textdaten, Patientenstammdaten, Untersuchungsergebnisse, Sprache, etc.

Multinorm

Kompatibilität für mehrere Video-Standards: PAL, SECAM, NTSC.

Nearline

Bezeichnet ein Archiv, dessen Dokumente erst auf den entsprechenden Speicherplatten vom Robotersystem der Jukebox in ein Laufwerk eingelegt und dadurch in den Online-Zustand gebracht werden.

Netzwerk

Bezeichnet ein System aus mehreren über Datenleitungen miteinander verbundenen Computern und weiteren Geräten.

NTSC

Abkürzung für National Television Standards Committee. Es ist ein in den USA und in asiatischen Ländern gängiger Video-Standard mit 525 Zeilen.

Nutzlichtstrom

Siehe ANSI Lumen.

Offline

Beschreibt Medien, welche durch einen Operator manuell eingelegt werden müssen und erst dann nearline oder online verfügbar sind.

Online

Bezeichnet ein Archiv, auf dessen Inhalte direkt zugegriffen werden kann, da sich das Trägermedium in einem Laufwerk des Computersystems befindet.

OSD

On-Screen-Display. Auch Menüführung genannt. Über ein Menüfenster (welches auf der Leinwand sichtbar ist) können die Bildparameter eines Daten-Video-Projektors eingestellt werden.

PAL

Abkürzung für Phase Alternate Line. Es ist ein analoger Video-Standard mit 625 Zeilen, der vor allem in Europa genutzt wird.

PACS

Ein Picture Archiving and Communication System (PACS) ist in der Medizin ein Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem auf der Basis digitaler Rechner und Netzwerke. PACS-Software (z. B. bei der Archivierung und Befundung von Bilddaten) wird in der gesamten Europäischen Union in der Regel als Medizinprodukt der Klasse I oder I (m) mit Messfunktion in den Verkehr gebracht. Falls die PACS-Software Einfluss auf die Wirkungsweise eines mit ihr verbundenen Medizinprodktes hat (z. B. bei Funktionaliäten zur Strahlentherapieplanung), kann sie der Klasse IIa oder höher zugeordnet werden. Das Konformitätsbewertungsverfahren bei Produkten der Klasse I mit Messfunktion und höher unterliegt der Überwachung durch eine so genannte „Benannte Stelle“. Medizinprodukte wie PACS-Systeme bestehen ggf. aus mehreren Komponenten, die einzeln bewertet werden können, Diese Komponenten können daher auch, in Abhängingkeit ihrer jeweiligen Zweckbestimmung, unterschiedliche Klassifizierungen aufweisen. Etymologische Anmerkung: Aus dem englischen Akronym ist im deutschen Gebrauch ein eigenständiges Lehnwort entstanden. In diesem Artikel wird daher PACS als Nomen mit großem Anfangsbuchstaben verwendet. Auch die streng genommen tautologische Kombination PACS-System wird alltäglichem Jargon entsprechend verwendet.

PACS Migration

Die Migration von DICOM-Filesets als Alt-Untersuchungen zu einem neuen PACS mit Korrektur der alten Datensätze.

PALplus

Zu PAL abwärtskompatible Fernsehnorm im 16:9 Format. Kann auf normalen PAL-Geräten mit schwarzen Balken oben und unten im richtigen Seitenverhältnis dargestellt und aufgezeichnet werden.

PCMCIA

Abkürzung für Personal Computer Memory Card Interface Adapter, einer PC-Speicherkarten-Schnittstelle.

PIP

Picture In Picture. Diese Funktion ermöglicht im vollen Bild ein kleineres zu integrieren. Diese Funktion wird entweder durch einen zweiten Tuner oder durch eine andere externe Quelle (Video, Kamera) ermöglicht.

Pixel

Der Bildpunkt ist das kleinste quadratische Anzeigeelement eines Bildes, dem eine unabhängige Farbe zugeordnet werden kann.

Progressives Video/Progressive Scan

Technik, die eine eigene Art des Bildscanning benutzt, um eine bessere Videoqualität zu erreichen. Fernsehbilder bauen das Bild zeilenweise auf, wobei erst alle geraden und dann die ungeraden Zeilen geschrieben werden (Zeilensprungverfahren). Bei Progressive Scan werden die Zeilen in einer Folge übertragen. Dadurch wird vor allem das Zeilenflimmern verhindert. Bei Peer-to-Peer-Netzwerken kommunizieren mehrere Netzknoten direkt, um gemeinsam Ressourcen zu nutzen.

Resizing

Eine Funktion aus der Daten-Video-Projektion. Der Projektor rechnet selbsttätig Auflösungen angeschlossener Signalquellen um, die nicht der Original-Auflösung des Projektors entsprechen. Ziel ist es, eine möglichst bildschirmfüllende Darstellung zu erreichen, bei voller Abbildungsqualität.

RGB

Rot-Grün-Blau-Signal bei Video- oder Computerbildern. Kurzform für additive Farbmischung. Videoprojektoren nutzen das RGB-Farbmodell und setzen alle Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen.

RIS

Die Abkürzung RIS steht für Radiologieinformationssystem und bezeichnet EDV-Systeme zur Dokumentation und Verwaltung medizinischer und administrativer Daten in der Radiologie. Man spricht auch von RIS-Systemen. Funktionen von RIS-Systemen sind im Wesentlichen die:

  • Verwaltung von Patientenstammdaten
  • Terminplanung von radiologischen Untersuchungen
  • Bereitstellung einer Schnittstelle zu digitalen Untersuchungsgeräten (z. B. CT, Magnetresonanztomografie)
  • Dokumentation medizinischer Daten nach den Anforderungen der Röntgenverordnung
  • Dokumentation von abrechnungsrelevanten Leistungen (z. B. GOÄ, EBM, DRG)
  • Erstellung von radiologischen Befunden (heute oft schon unter Nutzung der Spracherkennung)

RIS-Systeme sind in ihrem Funktionsumfang eng verwandt mit Krankenhausinformationssystemen (KIS), jedoch für die speziellen Bedürfnisse einer radiologischen Abteilung zugeschnitten bzw. erweitert.

Röhrenprojektor

Besteht im Prinzip aus drei kleinen S/W-Fernsehern, die ihr Bild über jeweils eine Optik an die Wand werfen. Man sieht nicht direkt auf das Phosphor, das vom Elektronenstrahl zum Leuchten gebracht wird, sondern nur das davon ausgestrahlte Licht, reflektiert von der Leinwand. Weil die 3 Farben erst hier zu Deckung gebracht werden, braucht der Projektor keine Schlitzmaske oder Pixelstruktur, die die Auflösung begrenzt. Auf der Röhrenoberfläche entscheiden nur die Fokussierung des Strahls und die Reinheit des Phosphors über die Abbildungsqualität. Daher kann ein Röhrenprojektor-Bild wesentlich schärfer sein als fast alle anders erzeugten Bilder. Nachteil des Röhrenprojektors ist es, dass nach jeder Änderung des Abstandes zwischen Projektor und Leinwand die Deckung der drei Grundfarben neu eingestellt werden muss (Konvergenz). Die Justage ist relativ aufwendig, da auch Verzerrungen ausgeglichen werden müssen. Daher werden solche Projektoren meistens stationär betrieben.

Rückprojektion

Projektionsgerät und Bildwand sind in einer Box integriert. Rückprojektion gestattet eine sehr raumsparende Unterbringung eines Projektors. Der Projektor bildet das Bild von hinten auf einer lichtdurchlässigen Leinwand ab.

Scart-Verbindung

21-polige Steckverbindung für Bild- und Tonsignale, üblich im Home- und halbprofessionellen Bereich der Videotechnik. Auch Euro-AV genannt.

SCU/SCP

SCU/SCP bezeichnet einen DICOM-Dienst, bei dem der Service Class User die Dienste nutzt, welche im Netzwerk von einem Service Class Provider zur Verfügung gestellt werden.

SECAM

Fernsehnorm, z. B. in Frankreich.

Seitenverhältnis

Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe, beträgt bei Video und Datenbildern meist 4:3 (Bilddiagonale :5). Ausnahmen sind alle HDTV-Formate und PAL plus, bei denen Breitwandformat von 16:9 Verwendung findet. SXGA weist ein Verhältnis von 5:4 auf (1280:1024).

Server

Entspricht dem Systemteil der Client-Server-Architektur, welcher auf Anfragen von einem Client wartet und dann rechenzeitaufwendige Operationen ausführt oder dem Client seine Dienste über definierte Schnittstellen zur Verfügung stellt.

Service Class Provider (SCP)

Bezeichnet Anbieter verschiedener DICOM-Dienste in einem Netzwerk.

Service Class User (SCU)

Bezeichnet Nutzer, welche die verschiedenen DICOM-Dienste beim Provider anfordern.

Shift-Objektiv

Objektiv, das mechanisch aus der optischen Achse eines Projektors heraus bewegt werden kann. Damit kann man in bestimmten Grenzen den Winkel der Aufwärts- (oder Abwärts-) Projektion ohne Keystone-Effekt ändern. Siehe auch Lens-Shift.

SOP

Service Object Pairs beschreibt eine DICOM-Klasse, welche ein Objekt und seine ausführbaren Aktionen beinhaltet.

SQL

Structured Query Language ist die Standardsprache zur Formulierung von Abfragen an relationale Datenbanken.

SSL

Secure Sockets Layer ist ein von der Firma Netscape Communications geschaffenes Protokoll für eine verschlüsselte und damit gegen die meisten Datenangriffe gesicherte Kommunikation im Internet.

SVGA

Bildschirm-Standard mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln.

S-VHS

Videonorm, die eine hohe Videoqualität erreicht. Sie trennt Helligkeits- und Farbsignale.

Synchronisation

In der Videoprojektion wird der Begriff gebraucht, um die Feinjustage des Projektors auf die Datensignale von Rechner und Videoquelle zu beschreiben.

TCP/IP

Transfer Control Protocol/Internet Protocol entspricht einer herstellerunabhängigen Protokollfamilie, welche für die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Rechnerarchitekturen eingesetzt wird (basierend auf Schicht 3 und 4 des ISO/OSI Referenzmodells).

Tracking

Tracking ist eine Teil-Funktion des AutoScan bzw. des AutoSync, wie es von Videoprojektoren verwendet wird.Im Bereich des Tracking wird die Breite des projizierten Bildes getunt, um eine möglichst störungsfreie Darstellung zu gewinnen.

UHB/UHP

UHB steht für Ultra High Brightness, UHP für Ultra High Pressure. Es handelt sich um einen modernen Lampentyp, der besonders leistungsstark ist, dabei jedoch wenig Energie verbraucht.

Umschaltung

Ändert an einem TV-Gerät, Projektor oder Monitor das Verhältnis von Breite zu Höhe. Normalerweise wird die Höhe reduziert, um vom Format 4:3 auf 16:9 zu kommen. Dies wird notwendig, wenn 16:9 Bilder in voller vertikaler Auflösung, also mit 576 Zeilen geliefert werden.

Uniformity

Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung einer Bildgebietes. Physikalisch bedingt nimmt die Helligkeit eines projizierten Bildes von der Mitte zu den Seiten hin ab.Unterschiede ab 30 % sind durch das Auge wahrnehmbar. Moderne Projektoren haben einen Helligkeitsabfall von unter 15 % zu den Seiten hin, was einer Angabe von 85 % Uniformity entspricht.

Verschlüsselung

Bezeichnet Verfahren, welche mathematische Algorithmen nutzen, um Eingabedaten zum Schutz vor unbefugter Kenntnisnahme von Nachrichten in unleserliche Ausgabedaten umzuwandeln. Prinzipiell unterscheidet man symmetrische Verfahren und asymmetrische Verfahren.

Vertikalfrequenz

Diese Frequenz wird in Hz gemessen. Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden können. Auch Bandbreite genannt. Projektoren haben ihre eigene Vertikalfrequenz.

Videobandbreite

Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität, die maximale Bildwiederholfrequenz sowie die Auflösung ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Für den Computerbereich sollten Sie diese Größe bei der Projektorwahl besonders beachten. Folgende Berechnung kann für die Berechnung der notwendigen Bandbreite benutzt werden: Bandbreite = Zeilenzahl x Spaltenzahl x Bilder pro Sekunde x 3/2.

VGA

Abkürzung für Video Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln im Grafik-Modus.

VPN

Virtual private network beschreibt die Verbindung von zu vernetzenden Standorten wie LANs und Einzelcomputer über die Vermittlungsstellen eines öffentlichen Netzes. Der Datenaustausch in einem VPN erfolgt nach einem einheitlichen Adressierungsschema und zum Schutz sensibler Daten in verschlüsselter Form.

WAN

Wide Area Network besteht aus mehreren LANs, welche über Fernleitungen miteinander gekoppelt sind und damit einem international verbundenen öffentlichen Netz entsprechen.

Weißabgleich

Einstellen der Spannungen der Verstärker in den drei Bildwandlern (Rot-Grün-Blau) in ein Verhältnis, um farbstrichfreie Bildwiedergabe zu erzielen.

XGA

Abkürzung für eXtended Graphics Array. Bildschirmstandard mit einer Auflösung von maximal 1024 x 768 Pixeln.

Xenon-Lampe

Spezielle Projektionslampe für große Leistung.

XML

Extensible Markup Language ist eine erweiterbare Metasprache zur Erstellung von Dokumenten im World Wide Web, mit der sich eine eigene formale Sprache erzeugen und die Struktur eines beliebigen Dokumententyps abbilden lässt.

Y/Cr/Cb / Y-U-V

Y/Cr/Cb wird auch als „Komponenten-Video“, „Farbdifferenz-Signal“, „YUV“, „Y/R-Y/B-Y“, „Pr/Y/Pb“ oder „Cr/Y/Cb“ bezeichnet. Für im Prinzip das gleiche Signal existieren eine Vielzahl von Abkürzungen. Y/Cr/Cb wird meist über drei Cinchbuchsen (Rot, Grün und Blau) übertragen, wobei nur das Luminanz-(Helligkeits-)Signal (Y) die volle Videobandbreite überträgt. Im Gegensatz zu S-Video mit einem Farbmischsignal ermöglicht YUV eine etwas bessere Farbauflösung. Auf DVD ist das Videosignal ebenfalls als YUV-Signal gespeichert, weshalb für RGB-Signale eine Umwandlung erforderlich wird.

Zeilenfrequenz

Anzahl der dargestellten Bildschirmzeilen pro Sekunde.

Zoom

Objektiv mit verstellbarer Brennweite. Bei Projektoren können Sie mit einem Zoom-Objektiv ein Bild größer oder kleiner werden lassen, ohne den Projektionsabstand zu verändern. Ein Motor-Zoom verkleinert oder vergrößert auf Knopfdruck, ist jedoch schwieriger zu justieren und macht den Projektor schwerer als ein manuelles Zoom-Objektiv.